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Gut angekommen!

Autor: Lea | Datum: 26 August 2010, 02:32 | 56 Kommentare

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Am  Samstagmorgen wurden  Janis und ich von unserem Chef dem Pastor Keibeb und seiner Assistentin Caroline vom Flughafen abgeholt. Mit einem Bulli fuhren wir dann 2 Stunden durch eine Landschaft aus  trockenem Gras und Hügeln.  Mitten im Sand tauchte dann unsere Stadt Rehoboth auf.

Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE Wir wurden zu unserer Wohnung gebracht  und dann startete die Selbstständigkeit. Zwischendurch kam unserer Kollege und Leiter der Jugend Wynand vorbei,  der uns mit einer Handykarte versorgt hat und uns zum nächsten Supermarkt gebracht hat.  Der Rückweg war dann etwas schwieriger, weil hier einfach alle Häuser  wahnsinnig ähnlich aussehen.  Zum Glück hatten wir den Namen, sodass wir dann öfters mal ein paar Leute fragen konnten, wie wir  zu unserem Haus zurück finden.  Zum Mittag machten wir dann Pfannkuchen und da wir nur wenig Weizenmehl hatten, wurden es Mais- , Weizenpfannkuchen – sehr lecker.

Am Sonntagmorgen um 9 beginnt der Gottesdienst. In Rehoboth gibt es 102 verschiedene Gemeinden.  Die Anzahl der Kirchenbesucher in „unserer“ Kirche  ähnelte der Anzahl  in Deutschland und es wurde nur Afrikaans gesprochen, aber die Liturgie ist die gleiche und der Gesang ist einfach schön. Irgendwie wusste keiner Bescheid, dass wir da sind und so wurden wir dann am Ende des Gottesdienstes gefragt, ob wir aus den USA kommen.

Nach dem Gottesdienst haben wir Maureen, eine weitere Freiwillige, Ende 40 aus den USA, getroffen. Sie arbeitet auch bei  ELCAP und hat uns dann mehr über das Leben in Rehoboth erzählt. 

Am Montag war unser erster  richtiger Arbeitstag. Zum Büro müssen wir immer 25 Minuten laufen und im Wegfinden werden wir immer besser.  Der Arbeitstag startet immer mit einer Morgenandacht, danach durften wir gleich an einem „Peergroup Training“  zusammen mit den Angestellten vom Landwirtschaftsministerium teilnehmen, wo unser Wissen zum Thema AIDS erweitert wurde und uns z.B. Methoden  für Beratungsgespräche beigebracht wurden. Der Workshop ging drei Tage lang und war einfach richtig gut. Zum Abschluss wurde uns dann noch feierlich ein Zertifikat verliehen.

Morgen ist ein Herero Feiertag und wir haben frei.           

Viele Frühlingsgrüße!

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